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Crowdfunding: Abstimmen für Caramel Books

caramelbooks_Logo_130 Caramel Books

 

Branche: eBook, App
Gründer: John Grøtting (GF/Product Lead), Patrik Dusek (Software Architect), Jörn Schoppe (Front-End Developer)

Die Idee: Caramel Books ist iTunes für Rezepte. Die besten Kochbücher der Welt nur einen Touch entfernt. Wir vereinen die Qualität von Printbüchern mit der sofortigen Verfügbarkeit der Online Portale zu einem hochqualitativen digitalen Kochbuch, das schnell und praktisch beim täglichen Kochen hilft.

Ich würde hier gerne etwas Werbung für die Crowfunding Idee von John Grøtting machen. Wenn ihr gerne kocht und euch dass Konzept gefällt, stimmt doch ab für seine Idee. Auf dieser Seite geht es zur Abstimmung.

Eine demokratische Zeitung mit kryptischem Titel, interaktiv!

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(Bild- und Videonutzung mit freundlicher Genehmigung der Autoren)

Florian Feitner und David Querg, Kommunikationsdesignstudenten an der FH-Aachen, haben im Rahmen des Seminars Books and Magazines on Touchscreens im Sommersemester 2011 einen Prototypen für eine interaktive Tageszeitung entwickelt. Genannt haben sie es DIEKONTEXT - Eine demokratische Leseerfahrung.

Die Kontext from Lovinwayne Design on Vimeo.

Ein schön gestaltetes Produkt, die Informationen über das Konzept lassen mich jedoch mit einigen Fragen zurück:

DIEKONTEXT liefert eine neue Leseerfahrung auf der Mikro- und Makro-Ebene. Artikel können unabhängig von Redaktion, Herkunft oder Quelle untereinander vernetzt werden, sodass durch die Verbindungen der einzelnen Themenfelder eine neue Sicht auf den Gesamtzusammenhang offenbart wird.

Wie funktioniert das praktisch? Werden Artikel von Lesern durch Markierungen gewichtet? Wo und wie werden sie zusammengestellt? Gibt es eine Redaktion oder nur einzelne Quellen? Wer erstellt die ganzen Angebote und wie werden sie finanziert? Habe ich mir das vorzustellen wie Flipboard für Zeitungen?

Und warum heißt das Projekt eigentlich DIEKONTEXT

Ich bin gespannt auf die nächsten Projekte dieser Art im Web.

 

Update, 15.08.2011: Da meine Kommentarfunktion nicht funktionierte, war David so freundlich und hat mir einige Antworten gemailt, die ich hier vollständig wiedergebe:

1. Flipboard & Redaktion

Es ist ganz klar kein Flipboard. Warum nicht? Flipboard o.ä. Angebote sind nicht redaktionell gepflegt, was dazu führt dass die Qualität der Inhalte nicht gewährleistet werden kann und man teilweise mit Spam oder unrelevanten Informationen zu kämpfen hat. Gute Journalisten wissen sehr wohl zwischen unrelevanten und relevanten Informationen zu unterscheiden. Und genau deshalb steckt hinter dem Konzept auch eine Redaktion welche sich aus Journalisten, Programmierern, Informationsdesignern und Grafiker zusammensetzt. Zugegeben in unserem Konzept handelte es sich um eine recht große Redaktion.

2. Leser / Nutzer

In den meisten Printzeitungen oder auch den älteren Angeboten gibt es eine klare Hierarchie zwischen Sender & Empfänger. Der Sender (Zeitung, Journalist) steht weit über den Empfänger (Lesern/Nutzern). Das moderne Konsumverhalten von News ist aber ein völlig anderes. Die Jugend recherchiert im Netz, empfängt Neuigkeiten nicht über www.zeit.de, sondern über soziale Dienste, RSS Feeds – speziell auf sie zugeschnitten.

In unserem Konzept können sowohl Redakteure als auch Leser im Kontext stehende Artikel/Quellen einfügen. Das kann allgemein zu einem Artikel geschehen oder zu einer speziellen Textstelle. Die Idee dahinter bricht natürlich das bisher in sich geschlossene Geschäftsmodell einer Zeitung völlig auf. Über die Details sowie Rechtsfragen, Machbarkeit oder Finanzierung … kann man sich immer streiten, aber wir glauben dass es hier viele Lösungsansätze gibt und haben davon auch einige in unserer Konzeptarbeit durchgespielt.

3. Der Name: DIE KONTEXT

Wir haben viel über einen anderen, individuelleren Namen nachgedacht aber sind letztendlich zu dem Entschluss gekommen, dass dieser Titel völlig ausreicht um auf den eigtl Inhalt des Konzept hinzuweisen. Es geht darum die Mauern von Verlagen zu durchbrechen und die Offenheit der interaktiven Medien sinnvoll zu nutzen um dem Leser einen Mehrwert zu bieten.

Wenn mich als Leser ein Thema wie die Finanzkrise interessiert. Lese ich nicht nur die Zeit … ich lese Wikipedia Einträge, ich lese die Süddeutsche, manch einer auch die Bild. Wir haben in unserem Konzept versucht diese Art der "Recherche" komfortabel zu gestalten.

Vielen Dank an David für die ausführliche Erwiderung. Bleibt allerdings noch die Sache mit dem bestimmten Artikel "DIE..." ;-)

 

 

The 'News-onomics' of Tablets Replacing Newspapers - via @HolgerSchmidt and @kdoctor

Ready to trade up? That’s the new question now moving to the forefront of news publishers’ longer-range strategic planning, as the real tablet revolution seems to be upon us.

Interessante Analyse von Ken Doctor:

Falls die User wirklich von Print zu Online-News-Konsum wechseln, sollte man drei Hauptbereiche im Auge behalten:
1. Abonnement- und Einzelverkaufspreise
2. Anzeigenpreise
3. Kosten
Rechnen sich diese drei Bereiche, so wäre das der Beginn eines nachhaltigen, neuen, überwiegend digitalen News-Modells.

The Future of the Magazine Industry Doesn't Include Magazines | World Future Society

Screen_wfs
Patrick Tucker zur Zukunft der Magazine:

I just returned from the annual American Magazine Conference, or AMC, this year in Chicago, where I got a front row view of the future of my industry. In one presentation after the next, the heads of such giants as Hearst, Condé Nast, and Time (along with Oprah Winfrey) reassured one another that the future was increasingly bright.

3 Thesen:

  • Die Diskussion darüber, wie die "APPification" der Magazine den journalistischen Inhalt beeinflußt, wird von den amerikanischen Herausgebern noch nicht geführt.
  • Starbucks ist in der Situation, der größte Kiosk des Landes zu werden.
  • Das Beste und Lohnenswerteste an Magazinen im iPad-Zeitalter zu schüzten, verlangt wohlmöglich von Reportern und Redakteuren html5 zu erlernen, um die Technologie ihrerseits in den Dienst der journalistischen Aufgabe zu stellen.

mehr auf: World Future Society (wfs.org)