Auch in diesem Jahr werden die G+J Wirtschaftsmedien wieder auf der Visa pour l'Image vertreten sein. Vom 31. August bis zum 4. September sind Jose Blanco, der stellvertretende Bildchef, und ich in Perpignan. Gerne würden wir Portfolios anschauen und Geschäftskontakte neu knüpfen oder einfach nur auffrischen. Jose und ich sind bildredaktionell verantwortlich für die Magazine Capital, Impulse, Börse Online, Business Punk und die Tageszeitung Financial Times Deutschland. Wie findet ihr uns? Einfach @peter_raffelt auf Twitter folgen. Auf +Peter Raffelt (mein Google+ Profil) werde ich einen Kreis Portfolio in Perpignan einrichten. Natürlich erreicht Ihr uns auch via Facebook. Irgendwo werden wir uns schon treffen, entweder im Palaise des Congrès, auf dem Place de la République oder aber im Café de la Poste ...
Once again this year G+J Wirtschaftsmedien will be represented at Visa pour l'Image. From August the 31st until September the 4th Jose Blanco, the Deputy Director of Photography, and I will be in Perpignan. We are looking forward to viewing portfolios and making new business contacts and keeping in touch with existing ones. Jose an I are resposible for the picture desks at the business magazines Capital, Impulse, Börse Online and Business Punk and the daily newspaper Financial Times Deutschland. How can you find us? Just follow @peter_raffelt on twitter. I will create a circle Portfolio in Perpignan in my Google+ Profile (+Peter Raffelt). Of course, you can find us on Facebook, too. In any case, we'll catch up somewhere, at the Palaise des Congrès, at the Place de la République or at Café de la Poste ...
Corbis and The Associated Press have unveiled a "cross-distribution partnership" that will see the two photo agencies sell each other's images
Florian Feitner und David Querg, Kommunikationsdesignstudenten an der FH-Aachen, haben im Rahmen des Seminars Books and Magazines on Touchscreens im Sommersemester 2011 einen Prototypen für eine interaktive Tageszeitung entwickelt. Genannt haben sie es DIEKONTEXT - Eine demokratische Leseerfahrung.
Die Kontext from Lovinwayne Design on Vimeo.
Ein schön gestaltetes Produkt, die Informationen über das Konzept lassen mich jedoch mit einigen Fragen zurück:
DIEKONTEXT liefert eine neue Leseerfahrung auf der Mikro- und Makro-Ebene. Artikel können unabhängig von Redaktion, Herkunft oder Quelle untereinander vernetzt werden, sodass durch die Verbindungen der einzelnen Themenfelder eine neue Sicht auf den Gesamtzusammenhang offenbart wird.
Wie funktioniert das praktisch? Werden Artikel von Lesern durch Markierungen gewichtet? Wo und wie werden sie zusammengestellt? Gibt es eine Redaktion oder nur einzelne Quellen? Wer erstellt die ganzen Angebote und wie werden sie finanziert? Habe ich mir das vorzustellen wie Flipboard für Zeitungen?
Und warum heißt das Projekt eigentlich DIEKONTEXT?
Ich bin gespannt auf die nächsten Projekte dieser Art im Web.
Update, 15.08.2011: Da meine Kommentarfunktion nicht funktionierte, war David so freundlich und hat mir einige Antworten gemailt, die ich hier vollständig wiedergebe:
1. Flipboard & Redaktion
Es ist ganz klar kein Flipboard. Warum nicht? Flipboard o.ä. Angebote sind nicht redaktionell gepflegt, was dazu führt dass die Qualität der Inhalte nicht gewährleistet werden kann und man teilweise mit Spam oder unrelevanten Informationen zu kämpfen hat. Gute Journalisten wissen sehr wohl zwischen unrelevanten und relevanten Informationen zu unterscheiden. Und genau deshalb steckt hinter dem Konzept auch eine Redaktion welche sich aus Journalisten, Programmierern, Informationsdesignern und Grafiker zusammensetzt. Zugegeben in unserem Konzept handelte es sich um eine recht große Redaktion.2. Leser / NutzerIn den meisten Printzeitungen oder auch den älteren Angeboten gibt es eine klare Hierarchie zwischen Sender & Empfänger. Der Sender (Zeitung, Journalist) steht weit über den Empfänger (Lesern/Nutzern). Das moderne Konsumverhalten von News ist aber ein völlig anderes. Die Jugend recherchiert im Netz, empfängt Neuigkeiten nicht über www.zeit.de, sondern über soziale Dienste, RSS Feeds – speziell auf sie zugeschnitten.In unserem Konzept können sowohl Redakteure als auch Leser im Kontext stehende Artikel/Quellen einfügen. Das kann allgemein zu einem Artikel geschehen oder zu einer speziellen Textstelle. Die Idee dahinter bricht natürlich das bisher in sich geschlossene Geschäftsmodell einer Zeitung völlig auf. Über die Details sowie Rechtsfragen, Machbarkeit oder Finanzierung … kann man sich immer streiten, aber wir glauben dass es hier viele Lösungsansätze gibt und haben davon auch einige in unserer Konzeptarbeit durchgespielt.3. Der Name: DIE KONTEXTWir haben viel über einen anderen, individuelleren Namen nachgedacht aber sind letztendlich zu dem Entschluss gekommen, dass dieser Titel völlig ausreicht um auf den eigtl Inhalt des Konzept hinzuweisen. Es geht darum die Mauern von Verlagen zu durchbrechen und die Offenheit der interaktiven Medien sinnvoll zu nutzen um dem Leser einen Mehrwert zu bieten.Wenn mich als Leser ein Thema wie die Finanzkrise interessiert. Lese ich nicht nur die Zeit … ich lese Wikipedia Einträge, ich lese die Süddeutsche, manch einer auch die Bild. Wir haben in unserem Konzept versucht diese Art der "Recherche" komfortabel zu gestalten.
Vielen Dank an David für die ausführliche Erwiderung. Bleibt allerdings noch die Sache mit dem bestimmten Artikel "DIE..." ;-)